Brennpunkt Orleansplatz

Öffentliche Räume und Plätze zeichnen sich dadurch aus, dass sie von den Bürgerinnen und Bürgern frei genutzt werden können. Nicht so der Orleansplatz. Denn auf diesem Platz erwarten zumindest sogenannte „Problemgruppen“ wie Suchtkranke vor allem Platzverweise, Aufenthaltsverbote und Videoüberwachung.

Wir Grüne haben uns immer für ein friedliches und solidarisches Miteinander rund um den Orleansplatz eingesetzt. Wir wollen Hilfe statt Strafe für Suchtkranke und wehren uns gegen eine Vertreibungs- und Ausgrenzungspolitik gegenüber Menschen, die vor allem Hilfsangebote brauchen.

Wir setzen auf ein niedrigschwelliges und breit gefächertes Angebot der Suchthilfe, wir setzen auf die Stärkung der Eigenverantwortung für die BenutzerInnen des Orleansplatzes statt auf Kriminalisierung und Strafe.

Wir Grüne wollen, dass öffentliche Plätze lebendig und im solidarischen Umgang miteinander genutzt werden.

 

20 Jahre Gasteig (1985-2005)

Zu den Jubelfeierlichkeiten stellt Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung vom 12./13. November 2005 fest, "dass man mit dem Gasteig eine große architektonische Chance vertan hat. (...) Das bestärkt mich wieder einmal in der Ansicht, dass die großen Kriminellen der Gegenwart die Architekten sind."

Hier ein Bericht aus den Haidhauser Nachrichten Ausgabe Juni 2004 zur (Planungs-) Geschichte des Gasteig.

Fußgängerübergang Rosenheimer Straße

Seit Jahren Dauerforderung auf Haidhauser Bürgerversammlungen ist ein zusätzlicher Fußgängerübergang über die Rosenheimer Straße vom Motorama zum Gasteig (auf Höhe des Eingangs zur U-Bahn). Dafür gingen die Haidhauser sogar schon auf die Straße, im Rahmen einer Demonstration am 30. Mai 2003. Die Spuren der Demonstration waren noch monatelang sichtbar, allein, genützt hat es nichts. OB Ude und Verwaltung sind sich einig: Die Rosenheimer Straße gehört den Autos.

Wiener Platz

Viele lange Jahre wurde über eine Neugestaltung des Wiener Platz diskutiert, bis schließlich im Rahmen eines Mediationsverfahrens eine optimale Lösung gefunden wurde. Am 1. Mai 2003 wurde dieses Schmuckstück mit OB und Maibaumaufstellung feierlich eingeweiht. Diskutiert wird nur noch gelegentlich, in welche Richtung das Fischerbuberl schauen soll. Vor allem aber wünschen sich die Haidhauser und die Standbetreiber mehr Verweilmöglichkeiten, auch wieder auf der Einwohnerversammlung 2004.

OB Christian Ude (links) gibt Haidhausen die Ehre.

Sonntag, 24. Februar 2019
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