Ausblick: OV-Treffen am Donnerstag, 24. Mai 2012

Herzliche Einladung zum Treffen am Donnerstag, 24. Mai, ab 20:00 Uhr in der Gaststätte "Ostkurve" des TSV-München-Ost (Sieboldstr. 4).

Im Mai erhalten wir mit Hep Monatzeder Besuch von dem dritten grünen Kandiaten für die OB-Kandidatur. In der Au verwurzelt werden wir uns mit Hep sicherlich nicht nur über gesamtstädtische Themen, sondern insbesondere auch über Au-Haidhausener Themen austauschen können.  

Außerdem stehen schon seit längerem Vorstandswahlen an. Gewählt wird ein neues Vorstandsteam. Bei Fragen hierzu steht Euch der derzeitige Vorstand gerne zur Verfügung – wir freuen uns über möglichst viele Kandidaturen wie über Wähler. 

Für neue Mitglieder ist dies übrigens eine gute Gelegenheit direkten oder indirekten Einfluss im OV zu nehmen.

OV-Treffen am Donnerstag, 26. April 2012

Herzliche Einladung zum Treffen am Donnerstag, 26. April, ab 20:00 Uhr in der Gaststätte "Ostkurve" des TSV-München-Ost (Sieboldstr. 4) - Untergeschoss.

Als Gast dürfen wir diesmal Nikolaus Hoenning begrüßen, der sich als grüner OB-Kandidat vorstellt. Das ist die Chance einem unserer drei OB-Kandidaten direkt zu seinen Vorstellungen zu befragen. Neben unseren Mitgliedern freuen wir uns auch über neugierige Interessenten.

OV-Treffen am Donnerstag, 29. März 2012

Herzliche Einladung zum Treffen am Donnerstag, 29. März, ab 20:00 Uhr in der Kantine der Bavaria Musikstudios (Schornstr. 13, Obere Au), ganz besonders an die Neumitglieder. Themen werden unter anderem der aktuelle Stand zu Paulaner und ein Bericht aus dem Bezirksausschuss sein.

Einwohnerversammlung am 1. März 2012 in der Au - Neuplanung Paulaner-Gelände

Bei der Einwohnerversammlung in der Au am 1. März 2012 in der Turnhalle des Pestalozzi-Gymnasiums drehte sich die große Mehrzahl der Gedanken, Fragen und Anträge der Einwohnerinnen um die bevorstehende Neuplanung des Paulaner-Geländes. Die Befürchtung, dass die wesentlichen Punkte der Planung bereits vor der Entscheidung zum Wegzug der Brauerei zwischen Unternehmensgruppe und Stadtverwaltung verhandelt wurden und eine Anhörung von Bezirksausschuss und Anwohnerinnen nur noch Pro Forma stattfindet, konnte der Vertreter des Baureferats nicht ausräumen. In leidenschaftlichen Wortbeiträgen forderte Adelheid Dietz-Will, die Vorsitzende des Bezirksausschuss Au-Haidhausen, eine echte Einbeziehung der Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen. Sie warnte eindringlich davor, dass an dieser Schlüsselstelle die städtebaulichen Chancen nicht wahrgenommen werden, und noch schlimmere Bausünden und Fremdkörper im Stadtteilgefüge entstehen, als bei vorangegangenen Brauereiabsiedlungen und Neubaugebieten, die ebenfalls von der Schörghuber-Gruppe verantwortet wurden, beispielsweise südlich des Hofbräukellers, „Löwenbräu-City“ mit GEMA, Hilton, Deloitte und den angrenzenden Wohnblocks, das jetzige Gelände rund um das Motorama, MAHAG und an Rablstraße sowie das neue Luxus-Ghetto an der Welfenstraße. Es müsse verhindert werden, dass die Stellungnahmen und Vorschläge von Bürgerinnen und Bezirksausschüssen – wie so oft - keinerlei Berücksichtigung finden.

Die anwesenden Einwohnerinnen stellten – teilweise im Namen von Verbänden und den Parteien im Stadtteil – eine Reihe sehr detaillierter Anträge, die von der Einwohnerversammlung fast ausschließlich einstimmig beschlossen wurden:

  • umfassende und frühzeitige Bürgerinnenbeteiligung, deren Ergebnisse im Eckdatenbeschluss Berücksichtigung finden
  • Orientierung der Planung an den Gegebenheiten und Bedürfnissen der Au
  • Preissegmente-Mix, um eine gemischte soziale Struktur zu schaffen
  • mind. 30 Prozent geförderter Wohnungsbau
  • Vermeidung von Auswirkungen auf den Mietspiegel
  • Vergabe von Grundstücken an Wohnungsgenossenschaften, Erwerb und Weiterveräußerung durch die Stadt
  • kleinteilige Infrastruktur
  • Barrierefreiheit
  • Integration von Einzelhandel, Kindertagesstätten, Einrichtungen der Altenhilfe
  • keine massiven Blocks, keine Hochhausbebauung, Anpassung an die Baustruktur der unteren und oberen Au (maximal 5-6 Stockwerke)
  • keine Beeinträchtigung gesamtstädtischer Sichtachsen
  • Prognose der Auswirkungen auf den Individualverkehr
  • Verbesserung der Fuß- und Radwegverbindungen
  • Fortsetzung des Rad- und Fußwegs entlang des Auer Mühlbachs über das derzeitige Paulaner-Gelände
  • Lärmschutzwände entlang der Bahntrasse
  • Überarbeitung der Sprengeleinteilung der Schulversorgung
  • Prognose: zusätzlicher Bedarf einer 11-Klassen-Grundschule, daher Forderung nach Unterbringung auf dem Paulaner-Gelände, alternativ Ausgleich durch zusätzlichen geförderten Wohnungsbau
  • Erfassung, Dokumentation und Bewertung auf dem Gelände vorhandener Kulturdenkmäler und Berücksichtigung der Ergebnisse bei der Wettbewerbsausschreibung
  • bezahlbare, alten- und behindertengerechte Wohnungen, auch Senioren-WGs
  • Schaffung öffentlicher und sozialer Räume für Bürger- und Nachbarschaftstreffs, dringender Bedarf z.B. für Vereine, aber auch zum Austausch zwischen Neu- und Altbürgern, Einwohnern der oberen und unteren Au
  • Ausgleichsflächen für Gewerbe, um den Verlust von Arbeitsflächen im Viertel durch den Paulaner-Wegzug zu minimieren
  • ausreichende, leicht zugängliche und von der Allgemeinheit nutzbare Grün- und Spielflächen, Vernetzung mit bestehenden Grünzügen

Der ausführliche Antrag des OV-Sprechers Philipp Eikerling zum Download hier. Die nächste öffentliche Informationsveranstaltung findet unter dem Titel Paulaner zieht ab - was kommt danach? am Mittwoch, 14. März um 19 Uhr im Landratsamt am Mariahilfplatz 17 statt.

 

Februar-Treffen 2012 mit Sabine Nallinger

Sabine Nallinger

Bei unserem OV-Treffen am 23. Februar 2012 im Laab (Senftlstr. 9) war Stadträtin Sabine Nallinger zu Gast. Sie stellte sich als Kandidatin im Auswahlverfahren für die Bewerbung um das Amt des Münchner Oberbürgermeisters zu Gast.

Sabine sagte zunächst einiges zu ihrem beruflichen und politischen Werdegang. Dann nannte sie wichtige Grüne Erfolge in München in den vergangenen Jahren: München steht bei den erneuerbaren Energien sehr gut da, hat eines der besten Nahverkehrssysteme. Rot-Grün hat viel für den Radverkehr geleistet. In der Frauenpolitik, bei der Kinderbetreuung und in der Integrationspolitik gab es große Fortschritte. Die soziale Stabilität ist in München dank konsequenter städtischer Maßnehmen und Projekte sehr hoch. In diesen Themenfeldern müssen wir konsequent weiterarbeiten.

Sabine nannte dann die Themen, die aus ihrer Sicht in der nächsten Zeit wichtig sein werden:

  • das Wachstum in München und der Region: Wie bewältigt die Stadt die damit verbundenen Herausforderungen an Verkehr, Infrastruktur, Schulen etc.
  • Wohnen: Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen?
  • Bürgerbeteiligung: Wo? In welcher Form?
  • Sozialpolitik
  • Ökologie

Im Zusammenhang mit dem Thema Wohnen entwickelte sich außerdem eine rege Diskussion über die Frage, wie es mit dem Gelände der Paulanerbrauerei weitergeht. Gemeinsam mit der Auer Stadträtin Lydia Dietrich wurde das weitere Vorgehen unserer Arbeitsgruppe besprochen, die einen Antrag für die Einwohnerversammlung der Au vorbereitet.

Transparente Planung und umfassende Bürgerbeteiligung für das Paulanergelände Nockherberg!

Lydia Dietrich

Pressemitteilung und Antrag der Stadtratsfraktion vom 22.12.2011

Die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen-Rosa Liste Lydia Dietrich hat für das durch die Verlagerung der Paulaner-Brauerei frei werdende Neubaugebiet am Nockherberg/Untere Au eine umfassende Bürgerbeteiligung gefordert und unterstützt damit entsprechende Initiativen des Bezirksausschuss Au-Haidhausen. Sie beantragt, dem Stadtrat darzulegen, welche Planungen zur Bürgerbeteiligung es bisher gibt und schlägt gleichzeitig vor, geographische Informationssysteme (GIS) einzusetzen, die heute zu den Standardwerkzeugen in der Planung gehören. 

Lydia Dietrich: „Das zu überplanende Gebiet umfasst über 10 Hektar. Was hier entsteht, ist von großer städtebaulicher Bedeutung und wird weit über seinen eigenen Umfang hinaus Wirkungen entfalten. Es liegt zudem in unmittelbarer Nähe der Erhaltungssatzungsgebiete „Untere Au/Untergiesing“ sowie „Tegernseer Landstraße“, die bereits jetzt enormen Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen ausgesetzt sind. Die Sorge der EinwohnerInnen vor Ort, dass ein „Luxusquartier“ entstehen und diese Gentrifizierungsprozesse verstärken könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Die frühzeitige und umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ist daher besonders wichtig. Web-GIS-basierte Dienste sind hervorragend geeignet, Planungen (auch in 3D) zu visualisieren und diese vom Amt ins Wohnzimmer zu bringen. Über den Informationsgewinn hinaus kann die Teilhabe einer interessierten Öffentlichkeit erheblich erleichtert und mehr Transparenz im Planungsprozess geschaffen werden.“

Link zum Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen - Rosa Liste vom 22.12.2011

Bürgerbegehren München gegen die 3. Startbahn

Aktionstag am 19.11. mit Hep Monatzeder, Ullrich Martini, Holger Dietrich

Der Grüne OV Au-Haidhausen unterstützt das Bürgerbegehren gegen die 3. Startbahn. 

Bitte unterschreiben Sie von Montag bis Freitag in der Geschäftsstelle Bündnis 90/Die Grünen in der Sendlinger Str. 47 für das Bürgerbegehren oder geben Sie dort ausgefüllte Unterschriftenlisten ab (9-13 Uhr und 15-19 Uhr).

Bei uns im Viertel liegen Unterschriftenlisten aus im HEi (Haus der Eigenarbeit), Wörthstr. 42 Rgb., von Dienstag-Freitag zwischen 15-21 Uhr, am Samstag von 12-18 Uhr.

Am Samstag, 21. Januar 2012, kann vor Ort in Au-Haidhausen an einem Infotisch unterschrieben werden:

11-15 Uhr am Rosenheimer Platz (vor Weißenburger Str. 1)

Nähere Informationen (Argumente, Termine, Videos, Quiz, etc.) zum Bürgerbegehren MÜNCHEN GEGEN DIE 3. STARTBAHN.

OV-Treffen am Dienstag, 26. Juli, mit Sabine Nallinger

Beim Juli-Treffen des Grünen Ortsverbands Au-Haidhausen war am 26. Juli 2011 Sabine Nallinger, unsere Verkehrsexpertin im Stadtrat, zu Gast. Zunächst berichtete sie von den Erfolgen des Radwegausbaus und der Radlkampagne. Der Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen ist in den vergangenen drei Jahren von 13,2 auf 17,2 Prozent gestiegen. Besonders gut funktioniert z.B. die Öffnung der Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer. Bisher sei es dadurch zu keinem Unfall gekommen. Allerdings stößt der Radverkehr in München mittlerweile an seine Grenzen, es müssten viel mehr neue Radwege gebaut werden. Bis zum Ende der Legislaturperiode werde es aber kaum weitere Fortschritte geben, weil der Koalitionspartner befürchtet, dass die Wähler Erfolge beim Radverkehrsausbau ausschließlich den Grünen zuschreiben, die SPD wird deshalb auch die bereits vereinbarten Projekte nicht mehr mit umsetzen. Nur in der Kapuzinerstraße wird demnächst noch eine Autofahrbahn dem Radverkehr weichen und damit eine für Radfahrer sehr gefährliche Straße entschärft. Zu erwarten ist auch eine Blockade der Umsetzung des Klenzestegs über die Isar durch die SPD.

Sabine berichtete weiterhin zum Radverkehr, dass in der Stellplatzsatzung für Neubauten die Pflicht zur Schaffung von Stellplätzen für Fahrräder aufgenommen wird. Im Rathaus werden intensiv verschiedene Varianten einer Nord-Süd-Innenstadtquerungsmöglichkeit diskutiert, bisher ohne ideale Lösung. 

Nach dem Unfall in der Rosenheimerstraße, bei dem ein Bub zu Tode gefahren wurde, sehe die Stadt keinen Handlungsbedarf zur Entschärfung der Unfallstelle. Eine Kommission sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Unfall in erster Linie auf ein Fehlverhalten der Mutter zurückzuführen ist. Sabine hat für diese Haltung der Stadt kein Verständnis.

Zur 2. S-Bahn-Stammstrecke sagte Sabine, dass die Finanzierungsfrage derzeit ungelöst ist. Momentan ist nicht absehbar wie es mit dem Projekt weitergeht. Im Rathaus hofft man, dass bis Ende des Jahres Klarheit besteht, damit dann gegebenenfalls die Suche nach Alternativen beginnen kann. Sabine stellt die Anträge der Rathausfraktion hierzu vor, in denen die Umsetzung von bezahlbaren schnell realisierbaren Ausbaumaßnahmen gefordert wird: Störfallanalyse, Erhöhung der Kapazitäten durch Einsatz von längeren Zügen und verbesserte Signalsteuerung, Ausbau der S-Bahn-Außenäste und bessere Vernetzung der gesamten ÖPNV-Angebote. Vgl. Pressemitteilung der Stadtratsfraktion vom 9. August 2011.

Rosenheimer Straße muss entschärft werden

Lydia Dietrich

Pressemitteilung zum Antrag der Grünen Stadtratsfraktion vom 25.01.2011

Die Rosenheimer Straße muss so entschärft werden, dass sie von Fußgängern und Radfahrern – darunter auch Kinder und alte Leute! – gefahrlos genutzt werden kann. Das fordert die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste in einem Antrag, der ein Reihe von konkreten Maßnahmen vorschlägt. 

So soll die Stadtverwaltung eine Temporeduzierung ab der Orleansstraße einwärts überprüfen, ebenso wie die Weiterführung des Fahrradweges bzw. eines Fahrradstreifens. Der Antrag schlägt außerdem vor, bauliche Veränderungen zur Verkehrsberuhigung und eine konsequente Kontrolle der Einhaltung der Freihaltepflicht durch Autoverkehr für die Fußgängerüberquerung bei den Grünphasen zu prüfen.

Fraktionsvorsitzende Lydia Dietrich wies zur Begründung auf den erhöhten Handlungsdruck hin, der an der Rosenheimer Straße schon lange bestehe.

Lydia Dietrich: „Die Rosenheimer Straße ist seit vielen Jahren eine große Gefahrenquelle für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Die Querungsmöglichkeiten müssen verbessert werden, umso mehr als in den letzten Jahren neue Wohnungen und Einrichtungen für ältere Menschen entstanden sind und viele Kinder die Straße auf ihrem Schulweg überqueren müssen. Auch für RadfahrerInnen die stadteinwärts unterwegs sind und hinter der Orleansstraße einfädeln müssen, ist die momentane Situation ein beträchtliches Sicherheitsrisiko. Wir brauchen schleunigst Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, bevor noch mehr Menschen zu Schaden kommen.“