In den Stadtrat: Lydia Dietrich
Krankenschwester und Politologin, 47 Jahre
Liste 3 Platz 3
Au-Haidhausen ist ein lebendiges und lebenswertes Stadtviertel mit einer ausgeprägten sozialen Infrastruktur. Als grüne Stadträtin habe ich mich die letzten 6 Jahre im Stadtrat immer dafür eingesetzt, dass diese soziale und liberale Struktur in Au-Haidhausen erhalten bleibt. Dennoch ist Au-Haidhausen nicht frei von Problemen, die hohe Verkehrsbelastung auf den Einfallstraßen, die mangelnde Fahrradwegdurchgängigkeit insbesondere auf der Rosenheimerstraße sind nicht förderlich für Menschen, die auf Nahmobilität und gesunde Luft setzten und auf Stau und Feinstaub verzichten wollen. In der Au zeigt sich, wie sinnvoll die Einbahnstraßenöffnung für Fahrradwege ist. Das Projekt Nahmobilität steht auch weiterhin ganz oben auf meiner grünen Agenda, ebenso eine S-Bahnstammstrecke, die für Au-Haidhausen nicht eine Mammutbaustelle in der Kirchenstraße und/oder eine Abkoppelung des Ostbahnhofs bringt, sondern einen S-Bahn Ausbau, der de facto den Tunnel entlastet und neue Verbindungen schafft.
Ein Dauerbrenner in Au-Haidhausen ist und bleibt wohl auch die nächsten Jahre die unbefriedigende Situation am Orleansplatz.
Für mich als Grüne zeichnen sich Öffentliche Räume und Plätze dadurch aus, dass sie von den Bürgerinnen und Bürgern frei genutzt werden können. Nicht so der Orleansplatz. Denn auf diesem Platz erwarten zumindest sogenannte „Problemgruppen“ wie Suchtkranken vor allem Platzverweise, Aufenthaltsverbote und Videoüberwachung.
Wir Grüne haben uns immer für ein friedliches und solidarisches Miteinander rund um den Orleansplatz eingesetzt. Dazu gehören auch klare Regeln. Aber wir wollen Hilfe statt Strafe für Suchtkranke und wehren uns gegen eine Vertreibungs- und Ausgrenzungspolitik gegenüber Menschen, die vor allem Hilfsangebote brauchen.
Wir setzen auf ein niedrigschwelliges und breit gefächertes Angebot der Suchthilfe, wir setzten auf die Stärkung der Eigenverantwortung für die BenutzerInnen des Orleansplatzes statt auf Kriminalisierung und Strafe.
Als Grüne will ich, dass der Orleansplatz lebendig und im solidarischen Umgang miteinander genutzt werden kann.
Unsere KandidatInnen für den Bezirksausschuss

Platz 1: Ulrike Goldstein
Ich bin 31 Jahre alt und Rechtsanwältin für Mietrecht, Familienrecht und Sozialrecht. Ich setze mich für eine Politik ein, die der Familie und der nachwachsenden Generation Vorfahrt einräumt und die Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Arbeitsplätze schafft. Urbanität, Lebensqualität und Umweltschutz gehören für mich zusammen. Ich will Au-Haidhausen für alle Menschen lebenswert gestalten und für einen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen sorgen.

Platz 2: Dr. Ullrich Martini
Ich bin Physiker und 42 Jahre alt. Im bisherigen Bezirksausschuss bin ich Vorsitzender des Unterausschusses Umwelt und Verkehr und Baumschutz- und EDV-Beauftragter. Mein Schwerpunkt ist die Verkehrspolitik, insbesondere Fahrradverkehr und die 2. S-Bahn-Stammstrecke.

Platz 3: Werner Walter
Ich bin 61 Jahre alt und EDV-Berater. Ich möchte wie bisher gerne ungeliebte Themen anpacken (siehe Orleansplatz). Problemen muss vorgebeugt werden. Statt Überwachung brauchen wir aktuelle Antworten, wie in der Au und Haidhausen gearbeitet, gewohnt und gelebt werden kann.

Platz 4: Gerd Aujezdsky
Ich bin 52 Jahre alt, arbeite als Sozialpädagoge und habe eine Tochter. Ich bin seit acht Jahren im Bezirksausschuss in den Bereichen Soziales, Kultur und Migration tätig. Desweiteren bin ich Redakteur bei Radio Lora.

Platz 5: Dominik Pelders
Ich bin 30 Jahre alt und arbeite als Projektmanager in der Automobilentwicklung. Auch in Au-Haidhausen existiert eine Vielfalt verschiedener Lebensentwürfe, deren Integration in das gesellschaftliche Leben ist die Bedingung für ein offenes und liberales Miteinander in unserem Stadtviertel. Davon bin ich überzeugt, deshalb möchte ich mich für diese Pluralität einsetzen.

Platz 6: Ulrich Steiner
Als Geologe und 37-jähriger Familienvater setze ich mich gerne für einen kindergerechten Lebensraum im Viertel ein. Dazu gehört neben Spielplätzen und Grünflächen eine Verkehrspolitik, in der Sicherheit und Gesundheit Vorrang haben. Außerdem werde ich mich für Energiesparmaßnahmen und den Einsatz umweltfreundlicher Energieformen einsetzen.

Platz 7: Ulrich Gensch
Ich bin Volljurist und 35 Jahre alt. Mein politischer Schwerpunkt ist der Einsatz für die Freiheitsrechte aller hier lebenden Menschen. Darum wende ich mich gegen überzogene Überwachungsmaßnahmen, wie Videokameras und gegen Verdrängung mancher Gruppen aus dem öffentlichen Raum.

Platz 8: Dr. Johannes Reetz
Ich bin 45 Jahre alt, Physiker, verheiratet, Vater einer Tochter. Mein besonderes Augenmerk gilt der Balance zwischen berechtigten wirtschaftlichen Interessen am öffentlichen Raum und dem Interesse der BürgerInnen, den öffentlichen Raum selbstbestimmt und ungehindert nutzen zu können.
Platz 9: Andreas Hübner, Dipl.-Ing., Architekt
Platz 10: Martin Scheuring, Theaterwissenschaftler
Platz 11: Marcel Pelders, Mediaberater
Platz 12: Gabriele Abbühl-Herzsprung, kfm. Angestellte
Platz 13: Christoph Schaddach, Dipl.-Ing., Architekt
Platz 14: Philipp Sauermann, Student
Platz 15: Hermann Brem, Kanzleileiter, Sportbeirat
Platz 16: Dr. Ulrike Albrecht, Kunsthistorikerin
Platz 17: Susanne Goodman, Musikpädagogin
Platz 18: Gülseren Demirel, Dipl.-Sozialpädagogin, Interkulturelle Trainerin
Platz 19: Lydia Dietrich, Krankenschwester, Politologin, Stadträtin








Grüne Woche mit Sylvia Löhrmann: Über die Stärkung der rot-grünen Landesregierung bei der Landtagswahl in NRW und die Aufgaben in den kommenden Regierungsjahren.
Mit dem Rauswurf von Umweltminister Röttgen wird das Bundesumweltministerium zur Baustelle. Ein Statement von Cem Özdemir und Claudia Roth.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bleiben in NRW dritte Kraft und können die gemeinsame Regierung mit der SPD fortsetzen.
Schick der Ministerin eine elektronische Karte per Twitter, Facebook oder Email.
Cem Özdemir erklärt auf deutsch und türkisch, warum es wichtig ist, am 13. Mai in NRW Demokraten zu wählen.
