OV-Treffen am Mittwoch, 25. Januar

- Katharina Schulze
Zum Jahresauftakt-Treffen zum Thema Mitgliedermotivation laden wir am 25. Januar 2012 herzlich ab 20 Uhr ins Laab in der Senftlstr. 9 ein. Inhaltskräftige Unterstützung werden wir durch unsere Sprecherin des Stadtvorstands Katharina Schulze erhalten. Einen Tag vor der Stadtversammlung zu den OB-Foren wird es zumal an Gesprächsstoff für den informellen Teil im Anschluss sicher nicht mangeln.
Mit der Vorbereitung für die Wahlen in den folgenden Jahren, den schon jetzt laufenden Aktivitäten für die Unterschriftensammlung, dem für März zu bewerbenden Rats- und hoffentlich auch Bürgerbegehren, sowie den angestrebten Veranstaltungen des OV gibt es viel zu tun. Natürlich sind Neulinge immer, aber insbesondere auch bei diesem Treffen besonders willkommen. Hier soll es genau darum gehen jeden, der auch nur das Kleinste, gerne auch auch größeres Bedürfnis verspürt sich politisch einzubringen, dafür die Gelegenheiten aufzuzeigen.
Transparente Planung und umfassende Bürgerbeteiligung für das Paulanergelände Nockherberg!

- Lydia Dietrich
Pressemitteilung und Antrag der Stadtratsfraktion vom 22.12.2011
Die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen-Rosa Liste Lydia Dietrich hat für das durch die Verlagerung der Paulaner-Brauerei frei werdende Neubaugebiet am Nockherberg/Untere Au eine umfassende Bürgerbeteiligung gefordert und unterstützt damit entsprechende Initiativen des Bezirksausschuss Au-Haidhausen. Sie beantragt, dem Stadtrat darzulegen, welche Planungen zur Bürgerbeteiligung es bisher gibt und schlägt gleichzeitig vor, geographische Informationssysteme (GIS) einzusetzen, die heute zu den Standardwerkzeugen in der Planung gehören.
Lydia Dietrich: „Das zu überplanende Gebiet umfasst über 10 Hektar. Was hier entsteht, ist von großer städtebaulicher Bedeutung und wird weit über seinen eigenen Umfang hinaus Wirkungen entfalten. Es liegt zudem in unmittelbarer Nähe der Erhaltungssatzungsgebiete „Untere Au/Untergiesing“ sowie „Tegernseer Landstraße“, die bereits jetzt enormen Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen ausgesetzt sind. Die Sorge der EinwohnerInnen vor Ort, dass ein „Luxusquartier“ entstehen und diese Gentrifizierungsprozesse verstärken könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Die frühzeitige und umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ist daher besonders wichtig. Web-GIS-basierte Dienste sind hervorragend geeignet, Planungen (auch in 3D) zu visualisieren und diese vom Amt ins Wohnzimmer zu bringen. Über den Informationsgewinn hinaus kann die Teilhabe einer interessierten Öffentlichkeit erheblich erleichtert und mehr Transparenz im Planungsprozess geschaffen werden.“
Link zum Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen - Rosa Liste vom 22.12.2011
Bürgerbegehren München gegen die 3. Startbahn
Der Grüne OV Au-Haidhausen unterstützt das Bürgerbegehren gegen die 3. Startbahn.
Bitte unterschreiben Sie von Montag bis Freitag in der Geschäftsstelle Bündnis 90/Die Grünen in der Sendlinger Str. 47 für das Bürgerbegehren oder geben Sie dort ausgefüllte Unterschriftenlisten ab (9-13 Uhr und 15-19 Uhr).
Bei uns im Viertel liegen Unterschriftenlisten aus im HEi (Haus der Eigenarbeit), Wörthstr. 42 Rgb., von Dienstag-Freitag zwischen 15-21 Uhr, am Samstag von 12-18 Uhr.
Am Samstag, 21. Januar 2012, kann vor Ort in Au-Haidhausen an einem Infotisch unterschrieben werden:
11-15 Uhr am Rosenheimer Platz (vor Weißenburger Str. 1)
Nähere Informationen (Argumente, Termine, Videos, Quiz, etc.) zum Bürgerbegehren MÜNCHEN GEGEN DIE 3. STARTBAHN.
OV-Treffen am Dienstag, 26. Juli, mit Sabine Nallinger

Beim Juli-Treffen des Grünen Ortsverbands Au-Haidhausen war am 26. Juli 2011 Sabine Nallinger, unsere Verkehrsexpertin im Stadtrat, zu Gast. Zunächst berichtete sie von den Erfolgen des Radwegausbaus und der Radlkampagne. Der Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen ist in den vergangenen drei Jahren von 13,2 auf 17,2 Prozent gestiegen. Besonders gut funktioniert z.B. die Öffnung der Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer. Bisher sei es dadurch zu keinem Unfall gekommen. Allerdings stößt der Radverkehr in München mittlerweile an seine Grenzen, es müssten viel mehr neue Radwege gebaut werden. Bis zum Ende der Legislaturperiode werde es aber kaum weitere Fortschritte geben, weil der Koalitionspartner befürchtet, dass die Wähler Erfolge beim Radverkehrsausbau ausschließlich den Grünen zuschreiben, die SPD wird deshalb auch die bereits vereinbarten Projekte nicht mehr mit umsetzen. Nur in der Kapuzinerstraße wird demnächst noch eine Autofahrbahn dem Radverkehr weichen und damit eine für Radfahrer sehr gefährliche Straße entschärft. Zu erwarten ist auch eine Blockade der Umsetzung des Klenzestegs über die Isar durch die SPD.
Sabine berichtete weiterhin zum Radverkehr, dass in der Stellplatzsatzung für Neubauten die Pflicht zur Schaffung von Stellplätzen für Fahrräder aufgenommen wird. Im Rathaus werden intensiv verschiedene Varianten einer Nord-Süd-Innenstadtquerungsmöglichkeit diskutiert, bisher ohne ideale Lösung.
Nach dem Unfall in der Rosenheimerstraße, bei dem ein Bub zu Tode gefahren wurde, sehe die Stadt keinen Handlungsbedarf zur Entschärfung der Unfallstelle. Eine Kommission sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Unfall in erster Linie auf ein Fehlverhalten der Mutter zurückzuführen ist. Sabine hat für diese Haltung der Stadt kein Verständnis.
Zur 2. S-Bahn-Stammstrecke sagte Sabine, dass die Finanzierungsfrage derzeit ungelöst ist. Momentan ist nicht absehbar wie es mit dem Projekt weitergeht. Im Rathaus hofft man, dass bis Ende des Jahres Klarheit besteht, damit dann gegebenenfalls die Suche nach Alternativen beginnen kann. Sabine stellt die Anträge der Rathausfraktion hierzu vor, in denen die Umsetzung von bezahlbaren schnell realisierbaren Ausbaumaßnahmen gefordert wird: Störfallanalyse, Erhöhung der Kapazitäten durch Einsatz von längeren Zügen und verbesserte Signalsteuerung, Ausbau der S-Bahn-Außenäste und bessere Vernetzung der gesamten ÖPNV-Angebote. Vgl. Pressemitteilung der Stadtratsfraktion vom 9. August 2011.
Rosenheimer Straße muss entschärft werden

- Lydia Dietrich
Pressemitteilung zum Antrag der Grünen Stadtratsfraktion vom 25.01.2011
Die Rosenheimer Straße muss so entschärft werden, dass sie von Fußgängern und Radfahrern – darunter auch Kinder und alte Leute! – gefahrlos genutzt werden kann. Das fordert die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste in einem Antrag, der ein Reihe von konkreten Maßnahmen vorschlägt.
So soll die Stadtverwaltung eine Temporeduzierung ab der Orleansstraße einwärts überprüfen, ebenso wie die Weiterführung des Fahrradweges bzw. eines Fahrradstreifens. Der Antrag schlägt außerdem vor, bauliche Veränderungen zur Verkehrsberuhigung und eine konsequente Kontrolle der Einhaltung der Freihaltepflicht durch Autoverkehr für die Fußgängerüberquerung bei den Grünphasen zu prüfen.
Fraktionsvorsitzende Lydia Dietrich wies zur Begründung auf den erhöhten Handlungsdruck hin, der an der Rosenheimer Straße schon lange bestehe.
Lydia Dietrich: „Die Rosenheimer Straße ist seit vielen Jahren eine große Gefahrenquelle für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Die Querungsmöglichkeiten müssen verbessert werden, umso mehr als in den letzten Jahren neue Wohnungen und Einrichtungen für ältere Menschen entstanden sind und viele Kinder die Straße auf ihrem Schulweg überqueren müssen. Auch für RadfahrerInnen die stadteinwärts unterwegs sind und hinter der Orleansstraße einfädeln müssen, ist die momentane Situation ein beträchtliches Sicherheitsrisiko. Wir brauchen schleunigst Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, bevor noch mehr Menschen zu Schaden kommen.“









